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Velotour Tasmanien




On Tour in Tasmania



Fähre Melbourne–Georgtown



Echidna



Burbury See



Seehund



Strasse in den Himmel



Single-Track



Tasman Peninsula



Mit Freunden auf Tour

Rundbericht Nr. 1
– vom 24. Dezember 1998

Hallo zusammen Seit einem Monat sind wir jetzt in Tasmanien. Von Devenport aus sind wir Richtung Westen losgefahren. An der Westkueste angelangt mussten wir uns entscheiden ob wir die Road to Nowhere der Westkueste entlang Richtung Sueden nehmen oder ein grosses Stueck zurueck nach Burnie fahren und dann suedwaerts gehen. Ich konnte Tanja davon ueberzeugen den praktisch unbewonten Wilden Westen zu erkunden. Vollbeladen mit Lebensmitteln und Wasser zogen wir los. Das ganze hatte es in sich: Die grobe Kiesstrasse schuettelte uns kraeftig durch, pro Tag sahen wir etwa zehn Autos und das Wetter im Westen ist sehr wild. Trotz allem, fuer uns ein eindrueckliches Erlebnis an das wir gerne zurueckdenken. Der suedlichste Punkt der im Westen per Strasse erreichbar ist heisst Strahan, ein Touristenkaff wie Interlaken. In der Gegend um Strahan hat es viele verlassene Geister-staedte weil die Minen vor Jahren geschlossen wurden. Weiter fuehrte uns die Velotour in die Berge. Wunderbare Nationalparks laden zum wandern und verweilen ein. In den Fluessen hat es einen riesigen Forellenbestand. Je weiter wir uns von der Westkueste entfernten umso waermer und ruhiger wurde das Wetter. Am heissesten Tag war es 38 Grad. Zum Glueck sind wir auf dem Zeltplatz geblieben. Einige Tage verbrachten wir suedlich von Hobart der Kueste entlang. In dieser Region werden vor allem Fruechte,Gemuese und Getreide angepflantzt. Die Weihnachtszeit geniessen wir bei einem Kollegen hier in Hobart. Wir duerfen bei der Familie wohnen. Fuer die Altjahrswoche fahren wir mit der Familie und ihren Freunden auf eine Halbinsel in die Ferien. Hier haben gerade die Sommerferien angefangen. Wir freuen uns sehr weil es ganz bestimmt lustig wird. Die Weihnachtszeit ist hier nicht so Familienschlauch maessig wie bei uns. Es wird hier vielmehr mit Freunden und Nachbarn gefeiert. Weiter wollen wir dann wieder mit dem Velo die Ostkueste abstrampeln. Wir sind Gott dankbar das wir gsund und zwaeg sind und so viele Schoenes erleben duerfen. Viele liebe Gruesse, frohe Festtage und ein gesegnetes neues Jahr wuenschen Euch von Herzen Rolf + Tanja

 

 

Rundbrief Nr.2 Ende Januar 1999

Hallo zusammen die Altjahrswoche in Tasman Peninsula war eine sehr aktive Zeit. Viel Sport, Camping, Fischen, Sehenswuerdigkeiten und natuerlich festen. Die Halbinsel Tasman Peninsula wurde frueher vor allem von Stafgefangenen belegt. Noch heute kann man Ueberreste von den Gefangenenlagem sehen. Vor 2OO Jahren herrschten hier zum Teil ganz harte Sitten in den Gefaengnissen. Die Halbinsel ist heute ein Ferinparadies das sehr viel schoenes zu bietenhat. Die ersten Tage des Jahres verbrachten wir dann wieder in Hobart. Im Januar ist in der Hauptstadt Tasmaniens Festival. Viel Musik, gutes Essen und Wein aus Tasmanien war angesagt. Zu dieser Zeit treffen normalerweise die Segelschifffe aus dem Sydnet-Hobart Yacht Rennnen im Hafen ein. Das Rennen in diesem Jahr wurde von heftigen Stuermen heimgesucht. Ihr habt in den Medien sicher davon gelesen. Wir setzten uns danach wieder auf die Velos um die Oestkueste zu besuchen. Auf dem Weg traffen wir viele Straende und Nationalparks an. Die Ostkuesteist gespickt mit vielen kleinen Feriendoerfern. Die Felder sind karger als auf der Westseite man sieht hier mehr Schaf als Rinderzucht. Der Nordosten ist eher eine verlassenen Gegend. Wasserschleppen, schlechte ungeteerte Strassen, sehr heisses Wetter schlauchten uns eine bisschen. Trotzdem bleibtuns dieses Naturerlebnis in bester Erinnerung, nicht zuletzt weil wir viele wilde Tiere beobachten konnten. Richtung Launceston wurde das Reliev dann wieder etwas bergiger. Dank den Bergen ist hier mehr Wasser vorhanden. Die meisten Weinberge Tasmaniens findet man hier. Sie produzieren zum Teil ganz edle Tropfen. Eine Tagesreise (p. Velo) nach Norden an der Kueste liegt Georgtown. In derZeit als wir dort waren fand eine Folkfestival statt. Wir haben dort ein paar lustige Typen getroffen. Von diesem Dorf aus geht auch die schnellle Faehre hinueber zum Festland, derDevil Cat. Ein spezieller Katamaran der mehr einem Flugzeug aehnelt als einemSchiff. Eine wunderbare Maschine made in Tasmanien. Nun hatten wir bis auf wenige Kilometer die Insel umrundet. Einige Tage hatten wir noch Zeit im Innland herumzufahren dann traffen wir die freunde aus Hobart und gingen per Auto fuer ein langes Wochenende an die Oestkueste. Tasmanien ist der australische Staat mit den meisten Ferientagen. Super Wochenende mit Monstersurf war angesagt. Bevor wir nach Sydney flogen schauten wir uns noch ein australischesFussballspiel an. Das ging ganz kraeftig zur Sache. Aussi Rules wie das Spiel gennant wird ist eine Mischung aus Rugby und Fussball. Mit dem komischen Ball natuerlich. Bhuet Euch GottTanja und Rolf Zuercher

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Letzte Änderung: 03.08.2004
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